Trockenbeutel halten verschiedene Dinge trocken

Heute werden Trockenbeutel dafür eingesetzt, um die verschiedensten Dinge vor Feuchtigkeit zu schützen. Es handelt sich dabei um diese Art von Beutelchen, die immer öfter auf Transportwegen aber auch bei der Lagerung von diversen Gegenständen mit dazu gegeben werden. Rund um dieses Thema sollen hier einige Punkte angeschnitten werden:

  • Trockenbeutel haben viele Zwecke
  • Sie können im Grunde nicht überdosiert werden
  • Das Geheimnis hinter der Technik ist ein Granulat

Feuchtigkeit ist der Feind diverser Produkte, Dinge und Gegenstände. Seltenes Holz beispielsweise sollte vor ihr geschützt werden, damit es sich nicht verzieht. Das ist nicht nur bei schönen Möbeln der Fall – denken Sie an den antiken Tisch, der einmal in den Regen gekommen ist -, sondern auch oft bei Instrumenten für Musiker. Ein gutes Klavier zum Beispiel sollte während des ganzen Lebens sich nicht allzu sehr bewegen, damit es nicht dauernd gestimmt werden muss. Oder denken wir an den gesamten Bereich der Elektronik. Heute ist ja kaum mehr ein Leben vorstellbar, in dem nicht der eine oder andere Computer vorkommt. Und eben solche Geräte sind gar nicht mal lieferbar oder sind irgendwo zu lagern, ohne dass zu diesem Zwecken größere Mengen der Trockenbeutel eingesetzt werden. Denn wer möchte schon einen feuchten Computer bedienen? Nein, lassen wir den Spaß einmal beiseite. Sicherlich kann Feuchtigkeit elektronische Geräte beschädigen. Damit sie allerdings einwandfrei – und das heißt in diesem Sinne trocken – an ihr Ziel kommen, muss manchmal eben etwas nachgeholfen werden. Oder vielmehr muss eine gewisse Hilfestellung geleistet werden, damit die Technik nicht beschädigt wird. Denn dies tun im Grunde die kleinen Trockenbeutel: Sie ziehen die Feuchtigkeit auf sich, und lassen nicht zu, dass andere Dinge um sie herum beschädigt werden, nur weil sie nicht vor Nässe geschützt waren. Natürlich können Trockenbeutel nicht für jede beliebige Menge Feuchtigkeit eingesetzt werden. Stellen Sie sich einmal vor, dass ihr Computer von den Fällen eines großen Flusses bedroht wird. Hier hilft wohl auch die gröbste Menge der kleinen Helferlein nichts mehr. Was allerdings die genaue gute Dosierung der Beutelchen angeht, wird im nächsten Abschnitt diskutiert. Hier soll noch auf ein vorerst letztes Beispiel hingewiesen werden, ein Bereich, in dem Trockenbeutel eingesetzt werden. Nämlich werden sie auch im Bereich von Leder und Textilien eingesetzt, um vor Schimmel zu schützen. Denn wenn sich hier Schimmel im Gewebe festsetzt, dann können die Produkte nachher nicht selten nur noch heiß gewaschen werden – was sie allerdings zerstören kann wie etwa bei Schuhen – oder man kann sie getrost direkt in den Müll werfen. Um diese Gefahr zu umschiffen, werden also nicht selten ganz einfach die kleinen mit Granulat gefüllten Beutel eingesetzt.

Trockenbeutel können kaum überdosiert werden

Trockenbeutel können bei ihrer Anwendung kaum in zu großen Dosen verabreicht werden. Wir haben bereits das Beispiel mit dem Wasserfall gegeben, der auf einen Computer zuschießt. Natürlich würde auf dieser Welt wohl kein menschliches Wesen, das nur über die geringsten Mengen an Gehirnschmalz verfügt, ernsthaft die These anfechten, dass der Computer wahrscheinlich verloren ist, egal, wie viele Trockenbeutel ihm entgegenstehen. Auf der anderen Seite wird es dem Computer auch nicht mehr Schaden antun, wenn umso mehr Trockenbeutel verwendet werden. Dieser Mechanismus, so banal er auch in diesem Beispiel erscheinen mag, verdeutlicht auf eine gute Art und Weise die Funktion der kleinen Beutelchen. Denn es ist schlichtweg egal, wie viele Trockenbeutel man verwendet, um ein bestimmtes gut vor Feuchtigkeit zu schützen. Sicherlich sind allzu große Dosen übertrieben – und je nach Anzahl muss auch der wirtschaftliche Faktor mit in Betracht gezogen werden, da die Beutel zwar billig, aber nicht umsonst sind -, wirklichen Schaden anrichten kann man allerdings nicht, indem man zu viele der Päckchen verwendet. Denn Trockenbeutel können wirklich kaum überdosiert werden. Wenn davon gesprochen wird, welche kleine Gefahr davon ausgeht, wenn zu viele Päckchen eingesetzt werden, muss man auch davon reden, dass bereits eine kleine Anzahl von Paketen in einer Verpackung bereits einen großen Effekt haben kann. Das ist dann aber das Thema des nächsten Abschnittes, in dem die Funktionsweise der kleinen Beutel näher erläutert wird. Denn hinter den kleinen Beutelchen, die Gegenständen die Feuchtigkeit entziehen, steht im Grunde ein sehr einfaches Prinzip, was im Folgenden weiter erklärt werden soll, um es solchen Leuten besser darzustellen, die noch nie davon gehört haben.

Das Geheimnis dahinter ist ein spezielles Granulat

Trockenbeutel funktionieren auf der Basis eines ganz speziellen Granulats. Dabei handelt es sich um eine Art speziellen Produkte, das verschiedene chemische Bestandteile aufweist und gemeinhin Silicagel genannt wird. Auf diesem Prinzip funktionieren im Grunde genommen alle möglichen Trockenbeutel, die es auf dem Markt zu kaufen gibt. Es ist ein überaus funktionales Prinzip, bei dem es darum geht, dass das zu schützende Produkt oder der Gegenstand in geringerer Weise Feuchtigkeit absorbiert als das Granulat in dem speziell dafür vorgesehenen Päckchen. Das ist einfach aber genial, und so funktionieren die meisten Trockenbeutel ganz hervorragend. Sie entziehen im Grunde der Luft die Feuchtigkeit, bevor sich letztere da breit machen kann, wo sie nicht gewünscht ist. Auf diesem Prinzip basieren alle solchen Beutelchen, die der Luft oder welcher Masse auch immer die Feuchtigkeit entziehen, bevor sie sich breit machen kann, wo sie Geräte zerstört oder Holz verzieht oder Schimmel verursacht, wo er eigentlich nicht sein sollte. Das Granulat kann dabei konservieren und wahre Wunder wirken und der Prozess der Alterung wird auf diese Art und Weise gehindert, gebremst und verschoben. Diverse Produkte können auf diese Weise geschützt werden und halten länger, als sie es ohne würden.

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